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Der Fischfluss Canyon

Eine einmalige Touristenattraktion im Süden von Namibia – der Fischfluss Canyon

 

 

Im Süden von Namibia gibt es ein einmaliges Naturwunder, den Fischfluss Canyon. Der Canyon ist nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte in der Welt  und ist 160 km lang, 27 km breit und etwa 500 Meter tief. Er ist mit Abstand einer der am meistbesuchtesten Attraktionen in Namibia mit über 1 Million Besuchern im Jahr. Er steht somit hoch auf der Liste bei unseren Safaris und wird fast auf allen der Reisen in den Süden mit unseren Gästen von uns besucht. Der Fischfluss Canyon ist eine riesige Schlucht, entstanden aus einer Kombination von Naturereignissen. Teilweise aus der Wassererosion des Fischflusses und andererseits aus dem Einsturz des Talbodens in einem Zeitraum zwischen 500 bis 650 Millionen Jahren infolge heftiger Bewegungen der Erdkruste.

Der Canyon befindet sich in dem Ai-Ais Richtersveld Transfrontier Park einem von vielen Naturschutzparks in Namibia. Der gewundene Pfad des Canyons befindet sich in dem Boden eines flachen und trockenen Plateaus. Wenn man sich auf dem Landweg dem Canyon nähert, kann man diesen nicht sehen, bis man den Rand erreicht. Dieses ist ein einmaliges Erlebnis und Besucher werden von seiner Schönheit und Größe begeistert sein.

Der Fischfluss beginnt seinen Verlauf in den Naukluft Bergen von und fließt im Süden zum Orange River. Dieser Fluss fließt entlang des Weges zunächst ruhig und fällt dann in zwei Wasserfälle, bevor er den Löwen Fluss erreicht und dann in einem Serpentinenweg bis zum Ende der Ai-Ais-Schlucht in den Canyon eintaucht. Der Fischfluss ist gewöhnlich ruhig und fließt erst brausend durch die Wände des Canyons, wenn es im Süden des Landes stark geregnet hat. Der Fluss ist den größten Teil des Jahres trocken und verfügt über einige semi-permanente Wasserbecken, die das Überleben von Flora und Fauna garantieren.

Seit Urzeiten ist der Fischfluss Canyon den Menschen bekannt, und die Buschleute (San) sowie die Nama, zwei indigene Populationen der namibischen Wüste, sind der Meinung, dass die Entstehung des Canyons auf eine riesige Schlange zurückzuführen ist. Vom Aussichtspunkt in der Nähe von Hobas aus kann man den tiefen Canyon in seiner ganzen Majestät bewundern und man kann sehen, wie der Fluss eine Hufeisenkurve bildet, die als „Hell’s Bend“ bekannt ist.

Nicht weit von dem Aussichtspunkt bei Hobas kann man auch nach kurzer Fahrt die heißen Quellen von „Ai-Ais“ besuchen, ein weiteres Naturwunder in dem ansonsten sehr trockenen Süden des Landes. “Ai-Ais“, was in der Sprache des Nama Volkes „brennendes Wasser“ bedeutet, bezieht sich auf die schwefelhaltigen heißen Quellen, die in dieser Gegend zu finden sind. Hier befindet sich auch ein Resort den wir gewöhnlich für eine Mittagspause besuchen.